Erzähl‘ mit etwas über ein Gefühl. Vielleicht ein ambivalentes. Also müssten es mehrere sein.

Morgens beobachte ich mich beim anziehen, überschlage meine Beine, streichle mir über’s Knie. An manchen Tagen fühlt es sich fremd an. Die Frage, was hier nicht zu wem gehört, bleibt ungeklärt.

Auf Füßen geschmückt mit leuchtenden Farben, getragen von bestrumpften Beinen, in den luftigen Höhen befreiter Schenkel – Von oben schaue ich hinab. Sie werden schneller sein. Mit Hüftschwung beginnt mein Weg, der sich aufdrängt mit den Worten: „Hier bin Ich!“

Christoph Liepach

@christophliepach
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